Doctor what?

Vorneweg die Warnung, falls jemanden das Thema sowieso schon nervt und er die Überschrift auch noch versehentlich überlesen hat: Achtung, Achtung, hier geht es um Doctor Who.

Eigentlich gibt es zwei Gruppen von Menschen: Die einen kennen und lieben die Serie. Der Rest guckt sich jetzt mal „Doctor Who explained in 25 GIFs“ vor dem Weiterlesen an.

Doctor Who wird dieses Jahr stolze 50, deshalb auch momentan das ganze Bohei um die Show. Na gut, zwischen 1989 und 2005 war, von einem Fernsehfilm mal abgesehen, Pause. Dennoch wird diese Laufzeit wohl höchstens noch von Agatha Christie’s Theaterstück The Mousetrap im Londoner West End getoppt. Ein tolles Stück übrigens. Und eine urige Location. Wer in London ist, sollte sich das ruhig einmal anschauen. Aber ich schweife ab.

Nächsten Samstag läuft die Jubiläumsfolge zum 50. Geburtstag und das weltweit fast zeitgleich sowohl im Fernsehen, als auch in vielen Kinos in 3D im Originalton. Und man höre und staune: Bielefeld macht mit. Ich habe ein wenig mit mir gerungen, ob ich wirklich mit ins Kino möchte. Doctor Who ist für mich sonntags mit Kaffee auf dem Sofa sitzen und wehe mich stört jemand. Sogar Twitter ist dann mal für eine Dreiviertelstunde aus. Ich werde vorsichtshalber die kleine Klappaxt im Handtäschchen haben. Falls jemand quatscht, kann ich dann direkt ein Exampel statuieren.

Zur Serie gekommen bin ich übrigens wie die Jungfrau zum Kind. Nacht einem Buffy-Angel-Marathon habe ich nach anderen Sachen mit James Masters gesucht und bin dabei auf eine sehr spezielle Torchwood-Szene gestoßen. Danach wollte unbedingt wissen, was die Geschichte dazu ist. Torchwood ist ein Doctor-Who-Spin-Off (man beachte das Anagramm) und somit habe ich den Gaul von hinten aufgezäumt. Ändert aber nichts daran, dass ich die Serie liebe und mich nun sogar an die allererste Staffel von 1963 gewagt habe. Und wer weiß, vielleicht komme ich am Samstag sogar mit den passenden Accessoirs?

Allons-y!

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