Suit up.

Hoodie, Jeans und Chucks. Zum Glück habe ich 95% der Zeit einen Job, in dem ich nicht sonderlich seriös rüberkommen muss. Höchstens am Telefon. Alles andere wäre auch totaler Quatsch, denn dann bräuchte ich ja zwei Kleiderschränke für diese zwei Persönlichkeiten.

Die nächste Woche gehört leider zu den restlichen 5 Prozent. Da bin ich dann die stets freundliche Dienstleisterin im Blazer. Smalltalk ist Pflicht, dumme Fragen gibt es nicht. Total mein Naturell. Menschen mit Samthandschuhen anpacken und auch das größte Arschloch ist König Kunde. Ich werde ganz ganz viel twittern müssen. Gewisse Personen dürfen sich jetzt schon freuen.

Eigentlich ist genau das auch das Problem und nicht die Kleidervorschrift. Schließlich muss ich weder Krawatte tragen, noch 10 Stunden am Stück in unbequemen Schuhen herumlaufen. Je schlunziger der Alltagslook, desto anspruchsloser ist der Chef beim Businessoutfit. Und Blazer und Blusen stehen mir gar nicht mal schlecht. Aber die Karnevalsklamotte kommt halt direkt eingebauter mit Maske für den Charakter.

Und dennoch: Diese Maskerade ist auch gleichzeitig der Endspurt nach fünf Monaten Arbeiten am eigenen Limit. It’s the Final Countdown. Dududu du duuuu. Yeah.

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