I hit the sneeze button.

Mittwoch, 11. März 2015, 10.53 Uhr: Eine kleine Angestellte sitzt stumm an ihrer Schreibtischinsel. Bis auf ein gelegentliches Niesen. So ungefähr alle 12 Sekunden. Gefolgt von einem „Gesundheit!“. Auch ungefähr alle 12 Sekunden. Argh.

Halleluja, es wird Frühling! Die Sonne scheint mit Schmackes auf den Bildschirm, die Vögel zwitschern, das erste Freiluftbier schmeckte bereits ausgezeichnet. Und die Bäume geben sich alle Mühe, ihre Pollen in einem Rutsch auf die Menschheit loszulassen. Frei nach Eduard Mörike: Frühling lässt sein gelbes Band wieder flattern durch die Lüfte. Dass das in Deutschland noch nicht reguliert wurde, wundert mich.

Dabei bin ich beim Heuschnupfen-Roulette noch ganz gut dabei weggekommen: Mit der kribbelnden Nase und dem einen tränenden Auge (immer nur rechts) bekomme ich bei der Pollenolympiade nicht mal die Teilnehmerurkunde überreicht. Kein Kirschkernweitniesen für mich, kein Rätselraten „High oder Heu?“.

Doch Moment, behold! Wenn die Teilnehmer des 400-Meter-Naselaufs sich nach dem Rennen auf ihr Schälchen Obstsalat stürzen, werde ich am Holzstiel der Startfahne nuckeln. Da hat sich Mutter Natur nämlich vor 3-4 Jährchen gedacht: Wir spielen Reise nach Jerusalem mit der Ernährung des kleinen dicken Kindes. Jedes Mal, wenn es sich über etwas freut, nehmen wir ihm eine Sorte Obst weg. Im Rennen sind jetzt noch Banane und Orange. Ich bin äußerst gespannt, was wohl passiert, wenn die Musik das nächste Mal ausgeht.

Just remember: If you forget to say „Pika“ before you sneeze, you can always say „bacca“ afterwards.

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